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Hebamme und schwangere Frau

Hebamme finden: Anlaufstellen im Überblick

Mit der Schwangerschaft beginnt eine ganz aufregende Zeit, voller Vorfreude und gleichzeitig auch begleitet von Veränderungen. Umso schöner, wenn du dabei einen Menschen an der Seite hast, der dich in allen wichtigen Belangen rund um die Schwangerschaft unterstützt und berät – deine Hebamme. Doch leider gestaltet sich die Suche nach Geburtshelfer*innen häufig schwieriger als gedacht. Deshalb fragen sich immer mehr Frauen: Brauche ich überhaupt eine Geburtshelfer*in und wo kann ich eine Hebamme finden? Außerdem wichtig: Ab wann sollte ich mit der Suche starten? Hier erfährst du alles Wissenswerte rund um die Hebammensuche.  

In diesem Artikel:

Was macht eine Hebamme?

Eine Hebamme (männlich: Entbindungspfleger) begleitet Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit danach. Frischgebackene Mamas können Hebammen bis zu neun Monate nach der Geburt in Anspruch nehmen. Hier begleiten sie Frauen im Wochenbett und geben wichtige Ratschläge rund um das Thema Stillen. Die Aufgabenbereiche einer Hebamme im Überblick:

In der Schwangerschaft:

Bei der Geburt:

Wusstest du, dass bei jeder Geburt in Deutschland ein/e Geburtshelfer*in anwesend sein muss? Das bedeutet er/sie darf eine Geburt alleine durchführen. Ärzt*innen dürfen eine Geburt hingegen nur im dringenden Notfall alleine begleiten.

Während der Nachsorge:

Brauche ich eine Hebamme?

Die Suche nach einem/einer Geburtshelfer*in gestaltet sich häufig schwieriger als gedacht. Das führt dazu, dass sich immer mehr Frauen die Frage stellen: „Brauche ich überhaupt eine Hebamme?“. Die Antwort lautet: Die Entscheidung liegt völlig bei dir. Du kannst auch eine wunderschöne Schwangerschaft und komplikationsfreie Wochenbettzeit ohne Hebamme erleben. Während der Entbindung gilt allerdings eine sogenannte Hinzuziehungspflicht, das heißt, es muss ein/eine Geburtshelfer*in vom Krankenhaus anwesend sein.

Gleichzeitig entscheidest du selbst, in welchem Umfang du beraten werden möchtest oder welche Vorsorgeuntersuchungen du bei ihr/ihm durchführen lässt. Das heißt: Du bestimmst, ob und wann du Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, auch wenn du dich für eine Hebamme entscheidest. Überlege dir den Entschluss gut, denn eine Schwangerschaft wirft völlig neue Fragen und Herausforderungen auf. Eine Hebamme kann in dieser Zeit eine große Entlastung für dich sein.

Ab wann sollte ich eine Hebamme finden?

Du hast entschieden, während der Schwangerschaft und der Wochenbettzeit Unterstützung in Anspruch zu nehmen? Doch ab wann solltest du mit der Suche starten? Hier gilt: je eher, desto besser. Du kannstvöllig frei entscheiden, ab welcher Schwangerschaftswoche du eine Hebamme hinzuziehen möchtest. Gleichzeitig kommt es gerade in Ballungszentren immer häufiger zu Engpässen bei medizinischem Fachpersonal. Deswegen empfehlen wir dir, dich direkt auf die Hebammensuche zu begeben, sobald deine Schwangerschaft festgestellt wurde.

Schwangere Frau googelt online

Wie finde ich eine Hebamme? – Das sind die richtigen Anlaufstellen

Häufig wissen Frauen gar nicht, wo sie eine Hebamme finden können. Hierfür gibt es unterschiedliche Wege. Wir haben dir Anlaufstellen zusammengefasst, die für die Hebammensuche relevant sind:

1. Wie finde ich eine Hebamme online?

Es liegt nahe, deine Hebammensuche im Netz zu starten. Hier gibt es zum einen die Webseiten der verschiedenen Hebammenverbände, die Listen mit Ansprechpartnern für deine Region herausgeben. Zum anderen gibt es bestimmte Seiten, die darauf spezialisiert sind, dir zu helfen, eine Hebamme zu finden. Unsere Empfehlungen:

2. Andere Anlaufstellen für die Hebammensuche

Natürlich kannst du dich auch abseits des Internets auf Hebammensuche begeben. Folgende Anlaufstellen sind hier die richtigen:

3. Hebamme finden: alternative Wege  

Was tun, wenn ich keine Hebamme finden kann?

Der Worst Case ist eingetreten: Du findest keine Hebamme? Wichtig ist, dass du zunächst ruhig bleibst. Es gibt immer Mittel und Lösungen. Außerdem kannst du auch ohne persönliche/n Geburtshelfer*in eine gesunde Schwangerschaft und Wochenbettzeit erleben. Möchtest du dennoch nicht auf die Unterstützung verzichten, hast du folgende Optionen:

1. Kontaktiere deine Krankenkasse

Deine Krankenkasse ist in der Pflicht, dich bei dir Hebammensuche zu unterstützen. Sie werden dir Auskunft geben können, wie du jetzt weiter vorgehen sollst.

2. Melde dich in deinem Krankenhaus

Wir empfehlen dir, dich in deinem Krankenhaus zu einem Vorgespräch anzumelden. Hier wird eine leitende Hebamme alle relevanten Fragen mit dir durchgehen. Benötigst du in der Wochenbettzeit Unterstützung und Betreuung, hast du hier außerdem die Möglichkeit, dich stationär aufnehmen zu lassen. Hier findet dann unter anderem die Schwangerschaftsnachsorge sowie die Stillberatung statt.

Auch wir von Natalben®wollen werdenden Mamas den Alltag erleichtern und behandeln auf unserem Blog regelmäßig Fragen rund um das Thema Schwangerschaft. Hier gelangst du zu unserem Ratgeber zu den verschiedenen Stillpositionen.

Anmerkung:

Es gibt selbstverständlich auch männliche und diverse Hebammen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet. Selbstverständlich gelten sämtliche Personenzeichen für alle Geschlechter. 

Mehr Infos & Tipps rund um deine Schwangerschaft im Blog